Bucket List mit Trello erstellen

Die Bucket List ist eine Liste mit Dingen, die man im Leben gerne machen möchte. Dabei ist es erst einmal völlig egal wie realistisch, umfangreich oder terminiert die einzelnen Einträge sind. Es wird erstmal erfasst was noch erlebt werden soll.

Mit der eigentlich als Projektmanagementsoftware definierten Webseite Trello lässt sich diese Liste hervorragend anlegen, pflegen und verwalten. Der Aufwand der Erstellung und Pflege ist in wenigen Minuten erledigt.

Trello

Das Prinzip von Trello ist extrem leicht zu verstehen. Auf der Webseite lassen sich beliebig viele Boards erstellen. In jedem Board gibt es eine beliebige Anzahl an Listen zwischen denen Karten hin und her geschoben werden können. Jede Karte hat im einfachsten Fall nur eine Überschrift, kann aber mit Beschreibung, Kommentaren und Bildern erweitert werden. Darüber hinaus hat Trello noch eine sehr umfangreiche Liste an zusätzlichen Features die aber nur bei Bedarf aktiv sind.

Ein einfaches Beispiel wäre eine kleine Aufgabenplanung. Dabei wird das Board „Aufgaben“ erstellen. In dem Board sind dann die Listen „Idee“, „In Arbeit“ und „Fertig“ anzulegen. Alle Aufgaben können direkt als einzelne Karten in der Liste „Idee“ erfasst werden. Sobald man die Idee umsetzen möchte schiebt man diese Karte einfach in die nächste Liste „In Arbeit“. Am Ende kann die Karte in „Fertig“ gezogen werden oder einfach per Mausklick archiviert werden.

Die Kategorien erstellen

Wie passt Trello nun mit der Bucket List zusammen? Die Bucket List wird zum Board. Auf Trello legen wir uns also direkt das Board „Bucket List“ an. Nun liegt es an dem persönlichen Geschmack welche Listen man möchte. Mein Vorschlag ist hier das folgende Layout.

  • Ziele
  • Ziele (kurzfristig)
  • In Planung
  • Umsetzung
  • Fertig

Natürlich können hier beliebigen Listen hinzugefügt oder gelöscht werden. Auch die Definition von kurzfristig ist individuell. Für mich ist dies das aktuelle Jahr. In dem aktuellen Fall könnte die Liste somit auch „Ziele 2018“ heißen.

Mit der Bucket List arbeiten

Ist das Board angelegt und alle Listen erstellt dann ist es Zeit für die Erstellung der Ziele.

Ziele eingeben

In der ersten Liste öffnet sich eine kleine Textbox mit einem Klick auf den Link „Eine Karte hinzufügen…“. Hier wird die Überschrift erfasst. Mit einem Klick auf Hinzufügen ist das Ziel auch schon erfasst. Sollen weitere Informationen für das Ziel hinzugefügt werden öffnet ein Klick auf die Überschrift die Karte in einem Dialog. In dem Dialog können dann Beschreibungen, Kommentare und Bilder (siehe unten) erfasst werden.

Ziele bearbeiten

Grundsätzlich sollte die Bucket List nicht jeden Tag oder jede Woche geöffnet werden. Wer viele Ziele im Leben definiert ist sonst schnell von der Menge frustriert. Sinnvoll ist es eher sich einmal im Monat einen Überblick zu verschaffen und Ziele zu organisieren. Dabei können Ziele die nicht mehr relevant sind über die Archivierung entfernt werden.

Die Erfassung von neuen Zielen kann jedoch immer erfolgen falls auf einer Webseite oder durch Freunde und Bekannte neue Ideen aufgetaucht sind. Die Listen leben von dem Inhalt!

Ziele umsetzen

Möchte man ein Ziel angehen wird die Karte mit der Maus in die nächste Liste „In Planung“ geschoben. Hier bietet es sich nun an alle relevanten Informationen für die Umsetzung zu erfassen. Entweder als Kommentar oder in der Beschreibung. Muss beispielsweise für eine Reise in neuer Reisepass besorgt werden oder muss für eine Weltreise die Route geplant werden?! Umfangreiche Ziele können natürlich auch in einem neuen Trello Board strukturiert werden. Nach der Umsetzung lassen sich die Ziele dann unter der Liste „Fertig“ für die Ewigkeit archivieren.

Schöne Bilder

Noch schöner werden die Karten mit Bilden. Auf Portalen wie pixabay.com gibt es sogar kostenfreie Bilder zur freien Verwendung. Einfach das Bild herunterladen und in Trello hochladen. Wer kostenfreie Bilder benutzt darf dort auch gerne Spenden („Ways to give“) für einen Kaffee hinterlassen.

Datensicherung und Backup

In Zeiten von Ransomware und Cloudspeichern war das Sichern von Daten noch nie so wichtig und gleichzeitig so einfach wie heute. Eine gute Backup Strategie hilft für den Ernstfall bei dem man hofft, dass dieser niemals eintritt. Kommt es aber doch zum Ernstfall ist ein automatisches Backup die Rettung. Das Erstellen soll so wenig Aufwand wie möglich machen und gleichzeitig sicher sein. Hier gibt es diverse Ansätze.

Strategie für die Datensicherung

Eine gute Strategie klärt die wichtigsten Punkte für eine sichere Datenverwaltung. Die folgenden Fragen stellen hier den Rahmen für die Strategie da.

  • Welche Daten müssen gesichert werden? (Persönliche Bilder, Steuerlich relevante Dokumente, …)
  • Müssen die Daten auch außerhalb der eigenen vier Wände gespeichert sein? (Im Brandfall, Diebstahl, …)
  • Ist eine Verschlüsselung notwendig?
  • Wie viele Replikationen sind notwendig?
  • Vertraue ich Clouddiensten?

Aus den Antworten kann nun die Strategie entwickelt werden. Idealerweise sollte diese auch aufgeschrieben sein!

Cloud und NAS

Anbieter wie Synology bieten Network Attached Storage (NAS) Systeme an. In diesen Geräten befinden sich mehrere Festplatten die gegen Datenverlust oft im redundanten RAID System aufgebaut sind. Fällt eine Festplatte aus können die Daten auf den übrigen Festplatten wiederhergestellt werden. Der große Vorteil von NAS System ist die einfache Einbindung in das vorhanden Netzwerk. Viele System lassen sich in das heimische Netzwerk einbinden und direkt über eine einfache Freigabe erreichen. Die Systeme bieten auch die Möglichkeit Filme und Fotos auf dem heimischen Multimediasystemen abzuspielen. Nachteilig sind hier der hohe Preis und der Umstand das die Geräte im gleichen Brandbereich stehen wie die Datenquelle. Bei einem Katastrophenfall sind im schlimmsten Fall also auch die Backups zerstört.

Wer das Glück hatte eine FRITZ!Box sein eigen zu nennen hat bereits einen sehr guten Media Server zuhause. AVM bietet NAS Funktionen für angeschlossene Festplatten an.

Clouddienste sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden gewachsen. Neben den großen Cloudanbieter wie Microsoft (OneDrive), Google (Google Drive), Amazon (Amazon Drive) gibt es auch spezialisierte Anbieter von Cloudspeicher. Der bekannteste Vertreter ist hier sicherlich Dropbox. Viele Anbieter bieten ihren Dienst bis zu einer bestimmten Größe kostenlos an. Danach können in der Regel 1 TB für eine monatliche Gebühr erworben werden. Ein großer Vorteil ist hier die dezentrale Ablage der Daten. Außerdem sind die Daten oft leicht über mehrere Geräte zu synchronisieren. Nachteilig ist der Umstand, dass die Daten bei einem anderen Anbieter liegen. Außerdem benötigt das Hochladen der Daten eine gute Internetanbindung. Da man sich hier auf einen anderen Anbieter verlässt sollten die Daten auf mehrere Clouddienste geladen werden. Falls ein Anbieter seinen Service einstellt oder Probleme hat sind die Daten nicht verloren.

Externe Festplatten und USB-Sticks

Eine weitere Variante die Daten zu sichern sind einfache USB-Sticks und externe Festplatten. Diese lassen sich im Bedarfsfall anschließen und sicher verstauen. Dafür sind die Daten nicht ständig erreichbar. Dies kann aber auch vorteilhaft sein. Ein Verschlüsselungstrojaner erreicht nur die Systeme die online sind. Solange die Festplatten bzw. USB-Sticks nicht angeschlossen werden sind die Daten sicher vor dem Schädling.

Backup planen

Abhängig vom gewählten Sicherungsmedium müssen verschiedene dinge beachtet werden. Während die Daten bei Cloud und NAS Systeme jederzeit kopiert werden können, müssen externe Festplatten zuerst eingesteckt werden. Bei schädlichen Programmen können diese aber auf die erstgenannten Systeme auch jederzeit zugreifen. Eine gute Mischung aus verschiedenen Formen ist daher sinnvoll. Bei der Auswahl von Programmen zur automatischen Sicherung muss dies auch im Hinterkopf behalten werden. Das Backup scheitert wenn das Medium nicht verfügbar ist.

Sicherungen durchführen

Natürlich möchte niemand alle Daten regelmäßig per Hand kopieren. Hier bieten sich diverse Backup Tools an. Leider sind viele der Tools so alt, dass der Hersteller diese nicht mehr pflegt oder die Benutzeroberfläche ist ein Graus. Bisher habe ich nicht viele gute Programme gefunden. Zum einen gibt es PureSync welches in der privaten Version kostenlos ist (mit wenigen Einschränkungen) und das OpenSource Programm Toucan. Beide bieten die Möglichkeit die Daten zu sichern (Backup), Ordner untereinander abzugleichen (Synchronisieren) oder die Ordner identisch abzugleichen (Spiegelung).

Grundsätzlich ist hier das Verfahren bei allen Tools sehr ähnlich. Man wählt die Datenquelle und das Ziel in das die Dateien gesichert werden sollen. Danach erfolgt die Angabe wie oft die Daten gesichert werden sollen. Den Rest übernehmen die Programme dann automatisch.

Ein Beispiel bei mir wäre das Folgende.

  1. Rechnungen verschlüsselt sichern auf der Dropbox.
  2. Die Daten aus der Dropbox sichern in OneDrive.
  3. Die Rechnungen außerdem auf eine externe Festplatte sichern sobald diese eingesteckt wurde.

 

Bild: pixabay.com

Finanzen optimieren und planen

Die Tage werden kürzer und die Fahrt nach Feierabend führt durch die Dunkelheit. Die perfekte Zeit im Jahr sich einmal mit dem Thema Geld und Finanzen auseinander zu setzen. Das ganze muss keine Wissenschaft sein aber wer für die kommenden Jahre wissen möchte wie viel er ausgeben kann und welche Beträge für das Alter gespart werden können der darf entspannter schlafen. Mit wenigen Zahlen und etwas Struktur lässt sich die Finanzplanung einfach durchführen. In diesem Artikel geht es um eine schnelle Planung und ein paar hilfreiche Tools dafür.

Finanzen Planen

Was genau zu planen ist lässt sich recht kurz aufschreiben, die Umsetzung ist dann aber etwas umfangreicher. Grundsätzlich müssen alle Geldeingänge (Gehalt, Mieteinnahmen, …) gegen alle Geldausgänge (Versicherungen, Rücklagen, Wohnkosten, Tilgungen, Steuern, Einkäufe, …) verrechnet werden. Das was übrig bleibt lässt sich weiter investieren. Theoretisch. In der Praxis habe ich mir eine Liste erstellt in der ich alles in mehreren Gruppen festhalte.

Gruppe 1: Geldeingänge bzw. Einnahmen – Hierunter fallen Gehalt, Mieteinnahmen, Nebenjobs, …

Gruppe 2: Fixkosten – Alle Ausgaben die zwingend erfasst werden müssen und in der Regel kaum beeinflussbar sind. Dies sind unter anderem Rückzahlungen von Darlehen, Strom, Miete, Wasser, Müll, Versicherungen, Erbpacht, … Wichtig hierbei ist die Kosten gegebenenfalls auf einen Monat umzurechnen. Autoversicherungen sind beispielsweise oft jährlich oder halbjährlich zu zahlen.

Gruppe 3: Optionale bzw. optimierbare Fixkosten – Ich mache die Unterteilung weil ich hier Kosten erfassen die möglicherweise optional sind, die ich mir aber aus diversen Gründe gerne gönne. Mit einem Blick in diese Liste findet sich im Gegensatz zu den reinen Fixkosten aber notfalls Optimierungspotential. In diese Kategorie gehören Abos (Spotify, Netflix, Amazon Prime, …), Vereinsbeiträge und Fitnessstudios, Handy, Telefon, Kontoführungsgebühren (lassen sich bei Direktbanken oft einsparen – manchmal möchte man aber eine Filialbank), …

Gruppe 4: Umfasst alle durchschnittlichen Ausgaben um eine optimale Abschätzung seiner monatlichen Ausgaben zu erhalten. Hierein kommen die Durchschnittswerte von Tanken, Lebensmitteleinkäufen, Geschenken, Kleidung, …

Auswerten

Gruppe 1 – Gruppe 2 = Ergibt das maximale Budget pro Monat.

Das Ergebnis verringert um die dritte Gruppe ergibt das tatsächliche Budget für alle täglichen Ausgaben.

Der Rest nach dem Abzug aus Gruppe 4 gibt an wie viel Geld nach allen Ausgaben noch übrig sein sollte. Wenn dieser Wert dauerhaft niedrig oder gar negativ ist dann sind die eigenen Ausgaben zu hoch für das erarbeitete Geld. Einsparpotential suchen ist dann gefragt oder ein besser bezahlter Job oder ein Lottogewinn. Letzteres ist dabei keine zuverlässige Finanzplanung. 😉

Am einfachsten lassen sich die Listen mit Excel (über das Office 365 Abo) anlegen und am Ende summieren. Es reichen bereits Spalten für Titel, Anzahl der Zahlungen im Jahr, Betrag, Jahressumme und monatlicher Durchschnitt aus. Die Summen der letzten Spalte lassen sich dann wie oben beschrieben verrechnen.

Geld und Finanzen optimieren

Ich bin sicher kein Finanzwesir aber es gibt einige wichtige Ansätze für eine solide Vermögensbildung. Idealerweise sind alle Schulden beglichen und monatlich stehen 50% des Gehalts zum sparen zur Verfügung. Falls dem nicht so ist sollten zuerst alle Schulden getilgt werden weil hier oft hohe Kosten durch Zinsen entstehen.

Jährlich bietet es sich ebenfalls an die Versicherungen zu überprüfen. Gibt es deutlich bessere Konditionen bei anderen Instituten? Die Kontoführungsgebühr von Bankkonten lassen sich oft mit Konten bei Direktbanken umgehen. Eine gute Option falls keine Filialen vor der Tür benötigt werden. Geld sollte außerdem nicht dauerhaft auf Girokonten liegen. Da diese dort keine Zinsen erhalten frisst die Inflation das Geld im Laufe der Zeit auf. Sparkonten bringen oft ebenfalls keine oder sehr wenig Zinsen. Besser sind Tagesgeldkonten. Das Kündigen ungenützter Dienste und Abos spart auch viele Euro. Wer seit seiner Kindheit in der Kirche ist aber diese nie von innen sieht darf über einen Kirchenaustritt nachdenken, die Kirchensteuer entfällt dann komplett.

Dies sind einige Punkte über die man nachdenken sollten. Noch mehr Tipps gibt es auf Verbraucherportalen wie Finanztip.de.

Hilfreiche Apps und Webseiten

Im digitalen Zeitalter gibt es für viele kleine und große Probleme nützliche Helfer. Hier ist eine kleine Liste aus Programmen die ich selber ausprobiert habe und nützlich finde.

Die Webseite und App Aboalarm. Hier können alle laufenden Verträge erfasst werden. Regelmäßig gibt es Benachrichtigungen das Dienste zu kündigen sind. Wer möchte kann dies direkt über die Seite durchführen. TIPP: Über die App sind Kündigungen mit 0,99€ billiger als die 2,99€ über die Webseite. Dafür ist die Kündigung etwas fummeliger zu tippen.

Excel (über das Office 365 Abo) ist das Wunderprogramm für alle meine Probleme. Die Tabellenkalkulation kann alles was das Herz begehrt. Die kostenlose Alternative ist LibreOffice.

Nützlich um die Finanzen im Auge zu haben sind die Apps der Kreditinstitute. Beispielsweise die Banking Apps von Sparkasse, Comdirect, IngDiBa, DKB, …

Möchte man seine Ausgaben im Auge behalten bietet sich das HaushaltsbuchMoneyControl“ an. Die App ermöglicht das Eingeben von Einnahmen und Ausgaben. Dadurch ist das aktuelle Vermögen immer sichtbar.

Alles zusammen bietet finanzblick. Die Webseite ermöglicht das Führen einen Haushaltsbuchs und ermittelt alle Konten. Ob man die Daten einem Cloud Service anbieten möchte oder nicht muss jeder selber entscheiden. Hinter dem Programm sind die Macher vom deutschen Hersteller von WISO Mein Geld.

 

Bild: pixabay.com