Terrarien für Echsen und Schlangen – Teil 3 – Bau und Einrichtung

Nach der erfolgreichen Planung geht es in die Bauphase für das Terrarium. Beginnend mit dem Zusammenbau des Holzgerüstes über die Gestaltung der Rückwand bis zur technischen Verkabelung sind viele Handgriffe zu tun. Am Ende steht ein schön gestaltetes und technisch geprüftes Heim für die neuen Tiere.

Terrarium zusammenbauen

Das Zusammenbauen erweist sich dank der Planung als relativ einfach. Lediglich die riesige Größe der Anlage bedeutet einen großen Kraftaufwand bei dem Aufstellen der ersten Teile. Auch das Stapeln der einzelnen Becken ist nur mit fünf kräftigen Menschen möglich. Die einzelnen Holzteile sind untereinander verleimt und in gleichen Abständen verschraubt. Anschließend erfolgte eine Versiegelung aller Innenkanten mit Aquariensilikon. Mit Hilfe des Silikons wird im Bodenbereich auch Teichfolie, zum Schutz vor Staunässe eingeklebt.

Design der Wände und Rückwand

Alle Teile der Wände sind aus Styropor in unterschiedlichen Dicken grob ausgeschnitten. Jede Lage ist mittels Silikon verklebt und anschließend durch kleine Rundhölzer verstärkt worden. Die eigentliche Arbeit liegt aber in der detaillierten Modellierung der Schichten. Mit Hilfe von Messern, Lötlampen und Heißluftfön sind die Schichten gut zu bearbeiten. Bei dem schmelzen von Styropor entstehen GIFTIGE GASE, hier muss unbedingt für eine ausreichende Lüftung gesorgt werden. Zusätzlich ermöglicht Bauschaum eine Felsartige Struktur zu erstellen. Bei dem Umfang PU-Schaum unbedingt die Anleitung beachten, dieser ich hochgradig gesundheitsschädlich im nicht ausgehärteten Zustand!

Die finalen Schichten erfolgen aus flexiblem Fliesenkleber. Dieser kann Schichtweise aufgetragen werden. Die letzte Schicht lässt sich mit Hilfe von Abtönfarben in den gewünschten Farbton bringen. Wichtig hierbei ist das durchtrocknen der einzelnen Schichten. Jede einzelne Lage sollte 1-2 Tage aushärten um Risse zu vermeiden.

Weitere Einrichtung

Nach dem Austrocknen des Fliesenklebers können in der Front die Luftlöcher gebohrt werden. Danach erfolgen der Einbau der Führungsprofile und das Einmessen des Glases.

Abhängig vom Tier kann jetzt oder nach dem Einbau der Technik der Bodengrund und die Dekoration eingebracht und befestigt werden.

Einbau der Technik

Der Einbau von UV Strahlen, Leuchtstoffröhren und Heizplatten erfolgt entweder durch einen Fachmann oder durch fachkundige Personen nach Weisung der Anleitungen 😉

Die eigentliche Steuerung erfolgt mit dem Raspberry Pi.

Bildquelle: Pixabay.com, Eigene Erstellung

Rohbau der Platten
Rohbau der Platten
Styropor Konstruktion
Styropor Konstruktion
Bauschaum für Felsen und Klippen
Bauschaum für Felsen und Klippen
Fliesenkleber auftragen
Fliesenkleber auftragen
Erste Einrichtung
Erste Einrichtung
Pflanzen setzen
Pflanzen setzen
Tiere erkunden das neue Heim
Tiere erkunden das neue Heim

Terrarien für Echsen und Schlangen – Teil 2 – Planung

Nachdem die grundsätzlichen Vorüberlegungen abgeschlossen und Tiere, Haltungsbedingungen und Terrariengrößen ermittelt sind, geht es an die Planung für das Terrarium. Die Wahl des Materials ist die wichtigste Entscheidung für eine lange Freude an dem neuen Heim für die Tiere. Danach geht es an die Ermittlung der technischen Einrichtung. Wenn die Steuerung nicht über normale Zeitschaltuhren und Themocontroller erfolgen muss, können die Terrarien auch mittels Haussteuerung verwaltet werden. Die Variante bietet eine sehr exakte und automatische Feinsteuerung.

Materialien für das Terrarium

Wer an ein klassisches Terrarium denkt sieht oft einen Glaskasten mit strukturierter Rückwand vor sich. Dies mag für kleine Terrarien eine gute Variante und preiswert zu beschaffen sein. Wenn die Größe aber einen kleinen Kasten übersteigt ist das Heizen eines Glaskastens eher nicht ergonomisch. Ein gutes Terrarium lässt sich aus Holz bauen und mittels Styropor verkleiden. Bei der Wahl des Holzes kommen verschiedene Materialien in Frage.

Einfache Grobspanplatten (OSB Platten) sind die preiswerteste Variante. Für Wüstenterrarien sind diese gut zu gebrauchen. Das Holz ist sehr preiswert und einigermaßen stabil. Bei höherer Luftfeuchtigkeit muss das Terrarium aber auf jeden Fall mit (ungiftigem) Klarlack oder noch besser Epoxidharz ausgestrichen werden. Die Lösung ist dann jedoch nicht mehr so preiswert. Besser sind dann beschichtete Spanplatten geeignet. Diese haben bereits eine versiegelte Oberfläche. Entstehen hier jedoch Risse quillt diese ebenfalls auf.

Die teuerste und zugleich massivste Variante sind Siebdruckplatten. Diese sind für den Bau von Pferdeanhängern und Veranstaltungsbühnen konstruiert. Die Platten sind witterungsbeständig und wasserfest. Nachteilig ist das hohe Eigengewicht. Hier ist ggf. die Statik des Hauses zu prüfen!

In jedem Fall müssen alle Ecken und Durchlässe mit Aquariensilikon versiegelt werden. Teichfolie im Boden schützt ebenfalls vor Staunässe. Holz lässt sich im Baumarkt auf die benötigte Größe zuschneiden. Dank der professionellen Maschinen sind die Platten millimetergenau zugeschnitten.

Konstruktionsplanung

Für meine Planung habe ich mich mit dem Tool SketchUp vertraut gemacht. Das Ergebnis ist im Anhang zu finden. Ich habe jedoch schon mit deutlich einfacher zu nutzenden Tools gearbeitet. Ein immer geeignetes Mittel ist ein Lineal und ein Bleistift. Die abgebildeten Terrarien habe ich mit einer Trennwand versehen um diese im Bedarfsfall zu teilen.

Wichtig bei der Planung des Terrariums ist nur das Abziehen der Materialstärke von den Maßen der Holzplatten. Bei einem 200 cm breiten Terrarium und 18 mm dickem Holz müssen die Platten somit teilweise auf 196,4 cm gekürzt werden. Excel und ein zweites Paar Augen bieten sich hier an.

Die Modellierung der Rückwand und Seitenwand erfolgt mittels Styropor welches zusammen mit Flexkleber zum Ausgestalten genutzt wird.

Technik

Die Technik hängt einzig und alleine von den geplanten Tieren ab. Bei Echsen ist der Einsatz von UV Lampen unabdingbar während dies bei einigen Schlangenarten zu vernachlässigen ist. Dafür ist bei vielen Schlangen der Einsatz von Heizmitteln in der Nacht notwendig. In den letzten Jahren hat sich in der Heiztechnik viel getan. Nach aktuellen Erkenntnissen sind die oft eingesetzten Elsteinstrahler nicht mehr geeignet. Dafür setzen sich Heatpanels durch. Viele Leuchtmittel sind nun auch Energiesparend. Damit ist ein Terrarium kein reines Geldloch mehr. Der Einsatz von LEDs setzt sich nur vereinzelt durch und ist bei manchen Tierarten noch nicht geeignet aufgrund des Lichtspektrums.

Stücklisten

Im Folgenden ist eine Liste für ein Echsen- und ein Schlangenterrarium als Denkanstoß gelistet. Schnell wird klar, dass auch die Anschaffung mit teilweise erheblichen Kosten verbunden ist.

Terrarium

  • Holz für das Terrarium
  • Lochblech oder Lüftungsgitter
  • Aquariensilikon für die Fugen und zum abdichten von Löchern
  • Teichfolie zum Schutz des Bodens vor Nässe
  • Acryllack oder Epoxidharz falls notwendig (s.o.)
  • Terrarienschloss zum Schutz vor ungewolltem Öffnen durch Bewohner und Mitbewohner
  • Glasführungsprofile zum Einsetzen der Scheiben
  • Glas für die Schiebetüren

Rückwand

  • Styropor in diversen Stärken
  • Aquariensilikon zum Kleben des Styropors
  • PU-Schaum als weitere Gestaltungsmöglichkeit
  • Flexkleber zum Festigen und verdichten des Styropors

Schlangen – Licht

  • T5 Leuchtstoffröhren

Schlangen – Wärme

  • Heatpanel
  • UV Strahler oder Halogenstrahler

Schlangen

  • Sphagnum Moos (NIEMALS Moos aus der Natur entnehmen, dies steht auf der Roten Liste!)
  • Bodenbelag

Echsen – Licht

Echsen – Wärme

  • UV Lampe als kombiniertes Leuchtmittel und Spotstrahler
  • Vorschaltgerät für die Leuchtmittel
  • Sockel für die Lampe

Echsen

  • Bodengrund

Einrichtung

  • Äste zum klettern
  • Futter- und Wasserschalen
  • Verstecke
  • Kunststoffpflanzen oder ggf. echte Pflanzen

Sonstiges

  • Pinzetten zum Füttern
  • Handschuhe wenn notwendig
  • Transportbox
  • Aufzuchtbecken auch für die Quarantäne
  • Thermometer
  • Hygrometer
  • Desinfektionsmittel
  • Vitamine
  • Futter

Elektronik

Die Elektronik ist abhängig davon wie das Licht und die Heizung gesteuert werden soll. Entweder nutzt man eine Zeitschaltuhren und elektronische Temperatursteuergeräte oder baut sich eine Steuerung mit dem Raspberry Pi.

Bildquelle: Pixabay.com

Terrarium Skizze 1
Terrarium Skizze 1
Terrarium Skizze Gesamt
Terrarium Skizze Gesamt
Terrarium Excel
Terrarium Excel

Terrarium steuern mit Raspberry Pi – Teil 1

Ein Terrarium, Vivarium oder Aquarium ist im Prinzip nichts anderes als ein kleines Haus und eignet sich somit hervorragend für die Hausautomatisierung. Dort sind zusätzlich noch lebende Tiere aktiv, so dass auf Ausfallsicherheit und Notfallsteuerung ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss. Grundlage für die Steuerung wird diesmal nicht FHEM sondern pimatic sein.

pimatic

Bei pimatic handelt es sich um ein Framework zur Automatisierung auf Basis von node.js. In pimatic lassen sich Sensoren und Aktoren erstellen und diese mittels einfacher „WENN … DANN“ Regeln steuern. Beispielsweise kann jeden Tag um 8 Uhr die Beleuchtung eingeschaltet werden. Benachrichtigungen an ein Smartphone lassen sich bei Überschreitung einer vorgegebenen Temperatur verschicken. Zusätzliche Plugins ermöglichen weitere Funktionen. Beispielsweise das Einbinden von Zeiten zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, cron, Temperatursensoren und Funkschalter. Die Installation ist sehr einfach und am Ende dieses Beitrags kurz beschrieben.

Vorüberlegungen

Die Hardware soll leicht zu beschaffen und einfach einzurichten sein. Außerdem müssen mehrere Funktionen unterstützt werden.

  • Weboberfläche
  • Wetter und Forecast (auch aus dem Heimatland der Tiere)
  • Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
  • Beleuchtungssteuerung
  • Luftfeuchte-, Lichtstärke- und Lufttemperaturmessung
  • Dimmer für Strahler und Leuchten
  • Zeitschaltuhr und Steckdosensteuerung
  • Benachrichtigungen (Push, E-Mail) und Erinnerungen (Futter, …)
  • Diagramme und Auswertungen
  • Notaus
  • Manuelle Übersteuerung

Insbesondere die Alarmierung und Überwachung für das System ist wichtig, damit jederzeit ein kurzfristiges Eingreifen möglich ist.

Sensoren

Pimatic unterstützt eine Vielzahl von Sensoren. Die meiner Meinung nach relevanten Sensoren sind im Folgenden beschrieben.

Der DS18B20 ist ein wasserdichter Sensor zur Temperaturmessung. Durch den einfachen Einbau und den geringen Kosten ist dieser sehr gut zu nutzen. Der Sensor unterstützt das 1-Wire-Protokoll, damit können mehrere hundert Sensoren an einem Anschluss des Raspberry Pi angeschlossen werden.

Die Sensoren DHT22 und AM2302 sind sehr präzise Sensoren zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Letzterer ist die verkabelte Version des DHT22.

Ein Tür oder Fenster Kontakt Magnetschalter ermöglicht die Anfrage, ob das Terrarium korrekt verschlossen ist.

Aktoren

Die Aktoren für ein Terrarium sind sehr überschaubar. Es müssen „nur“ die Lampen und Heizungen gesteuert werden. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Meine präferierte Variante sind die beliebten Funksteckdosen. Hier kann zum einen mehrfach das Signal zum Einschalten oder Ausschalten gesendet werden, zum anderen lassen sich diese im Notfall durch einen zweiten Raspberry Pi oder den Fernsteuerungen einfach abschalten.

Als Alternative zu den Funksteckdosen gibt es Steckdosenleisten die sich über die USB Schnittstelle (genauer SIS-PM und dem Tool sispmctl) steuern lassen. Hierzu bietet pimatic ebenfalls einen Plugin.

Ein Einsatz von Funkdimmern bietet die Möglichkeit die Helligkeit oder Temperatur angeschlossener Leuchtmittel zu steuern. Hierbei muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich nur bestimmte Leuchtmittel dimmen lassen. Alle Lampen mit Vorschaltgerät sind ausgeschlossen. Mit dem Dimmer konnte ich bisher noch keine eignen Erfahrungen sammeln.

pimatic und Raspberry Pi installieren

Die Einkaufsliste für den Raspberry Pi enthält alle relevanten Komponenten. Die Einrichtung ist ebenfalls in einem anderen Blogeintrag beschrieben.

Die Installation und Einrichtung für das Terrarium erfolgt im zweiten Teil.

Terrarien für Echsen und Schlangen – Teil 1

Von der Anschaffung eines neuen Mitbewohners, über die Einrichtung eines neuen Zuhauses, bis zu der täglichen Pflege sind viele Dinge zu beachten. Den kompletten Start auf dieser Reise umfasst dieser Artikel.

Vorüberlegungen

Jedes Tier hat unterschiedliche Ansprüche an die Pflege, Größe des Lebensraums, Haltung und Fütterung. Gerade Echsen und Schlangen sind hier besonders. Bei Hunden ist der zeitliche Aufwand für das Gassi gehen und die Urlaubsplanung ein wichtiger Punkt. Bei Reptilien fällt die zeitliche Komponente eher raus. Dafür muss sich ein Halter im Klaren darüber sein, dass viele Reptilien nur Lebendfutter (auch aufgetaut) auf ihrem Speiseplan haben. Nicht jeder ist in der Lage Insekten oder Mäuse als Beute für eine Echse oder Schlange anzubieten. Reptilien sind auch keine Kuscheltiere für Kinder und Erwachsene, ein herausnehmen aus dem Terrarium bedeutet in der Regel Stress für die Tiere.

Das benötigte Klima mit Blick auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit wirkt sich außerdem negativ auf die Stromrechnung aus. Wer sich davon nicht abschrecken lässt bekommt unglaublich faszinierende Tiere die aus einer anderen Welt zu stammen scheinen. Wer eine Bartagame beim Spurt durch das Terrarium beobachten kann oder eine Boa durch das Terrarium kriechen sieht ist sofort begeistert. Bei den seltenen Berührungen und Handhabung der Tiere kann auch die ledrige Haut bestaunt werden.

Tiere

Das Internet ist bei der Informationssammlung wieder Fluch und Segen zugleich. Nirgendwo gibt es mehr Informationen und Erfahrungsberichte zu jedem Tier und nirgendwo gibt es mehr Falschinformationen, Glaubenskriege und negative Berichte. Neben einer Recherche im Internet ist eine Investition in zwei oder mehr Fachbücher eine gute Investition. Oft finden sich zwischen zwei Büchern zu einem Tier auch stark gegenteilige Meinungen, daher sind viele Eindrücke besser. Für den Bereich von Reptilien gibt es vom Gerätehersteller Lucky Reptile eine schöne Liste von Steckbriefen (gepaart mit Produktwerbung).

Aufgrund meiner Jugenderfahrung mit einem Königspython (Python regius) ist das Wissen um Schlangen grundsätzlich vorhanden. Zusätzlich soll in einem weiteren Terrarium ein Blauzungenskink (Tiliqua scincoides) oder Bartagamen (Pogona vitticeps) Einzug halten. Giftige Tiere sind bei mir ein Ausschlusskriterium. Bei den Schlangen bleibt vorerst die Entscheidung zwischen einer Rotschwanzboa (Boa constrictor constrictor), Kaiserboa (Boa constrictor imperator) oder einem Dschungel Teppichpython (Morelia spilota cheynei).

Größe des Terrariums

Update: Aufgrund des großen Interesses gibt es einen eigenen Artikel zur Terrarium Größe!

Das Thema der Größe eines Terrariums ist wohl das umstrittenste Thema unter Terrarianern. Hier gehen die Meinungen von persönlichen Erfahrungen (teilweise im Tierschutzwidrigen Bereich) über Züchter (mit speziellen Haltungsbedingungen und Sonderauflagen) bis hin zu den Mindestanforderungen stark auseinander.

Hier ein Beispiel anhand einer Boa constrictor (Annahme KL 3m, 1-2 Tiere – LxB = m²; xH = m³).

Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien: 2,25 x 1,50 x 2,25 = 3,4 m²; 7,6 m³

Tierhaltung gemäß § 33 Abs. 3 Nr. 2 ThürNatG: 4,0 m²; H: 2,0 m = 8 m³

Steckbriefe: 2,00 x 0,80 x 1,50 = 1,6 m²; 2,4 m³

Tierhandlung: 2,00 x 0,80 x 1,50 = 1,6 m²; 2,4 m³

Webseiten: 2,00 x 1,00 x 0,80 = 2 m²; 1,6 m³

Züchter/Autor: 2,60 x 1,20 x 1,50 = 3,1 m²; 4,7 m³

Am Ende liegt es an jedem selbst wie groß ein Terrarium wird. Es gilt fast immer: je größer desto besser. Mindestmaße bietet hierfür die Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien vom 10. Januar 1997. Ebenfalls hilfreich sind die etwas größeren Werte der Richtwerte zur erforderlichen Größe von Tiergehegen in Thüringen zur Erfüllung stets hoher Anforderungen an die Tierhaltung gemäß § 33 Abs. 3 Nr. 2 ThürNatG (Stand: 13.08.11).

Weiter mit Teil 2.

Bildquelle: Pixabay.com

PowerShell Hilfe

Es gibt sehr viele PowerShell Befehle zur Erstellung von Programmen. Einige dienen dabei aber auch der Optimierung der PowerShell selber und helfen bei der Lösung von Problemen. Die PowerShell Hilfe ist hierbei das zentrale Element. Leider funktioniert die Hilfe standardmäßig nicht immer auf allen Geräten und in der gewünschten Sprache. Hier gibt es die Abhilfe dazu.

Hilfe wird nicht aktualisiert

Auf deutschen Windows Systemen gibt es durchaus Probleme mit dem Update-Help und den Spracheinstellungen. Erhält der Benutzer die folgende Meldung, so kann dies durch ein herunterladen der englischen Sprachversion der Hilfeeinträge gelöst werden.

Problem: Die Hilfedateien für dieses Cmdlet können von „Get-Help“ auf diesem Computer nicht gefunden werden. Es wird nur ein Teil der Hilfe angezeigt.

Lösung:

Update-Help -UICulture "en-US"

Nützliche Befehle

# Listet alle Befehle auf oder zeigt das Modul für ein Command.
Get-Command
  
# Aktualisiert die Daten für Get-Help bzw. -? also dem Kernelement der PowerShell Hilfe.
Update-Help