Raspberry Pi Terrarium Steuerung bauen

Für das Wohlergehen der eigenen Reptilien in der Terraristik ist eine Raspberry Pi Terrarium Steuerung sehr nützlich. Auf einen Blick lassen sich alle wichtigen Informationen ablesen und notwendige Anpassungen vornehmen. Dinge wie Winterruhe und Nachtabsenkungen funktionieren automatisch. Eine Kontrolle ist jederzeit möglich.

Anforderungen

Die Raspberry Pi Terrarium Steuerung muss einige Funktionen erfüllen. Wichtig ist die Steuerung von Licht, Temperatur und der Luftfeuchtigkeit. Dies unterscheidet das Raspberry Pi Terrarium nicht von einem Smart Home. Auch dort erfasst die Steuerung alle notwendigen Werte und schaltet dann alle Geräte zur richtigen Zeit.

Nützliche Erweiterungen sind das Anzeigen des Wetters im Heimatland zu Vergleichszwecken oder eine automatisierte Winterruhe. Durch die Automatismen können auch Benachrichtigungen an Smartphones verschickt werden. Nützlich ist auch ein Raspberry Pi Dashboard.

Vorbereitung

Am Anfang steht die Beschaffung des Raspberry Pi. Alle notwendigen Komponenten sind in der Einkaufsliste zusammengefasst. Im Anschluss kann dieser eingerichtet werden. Für die Steuerung von Licht und Heizung bieten sich Funksteckdosen an. Die eigentliche Steuerung übernimmt dann die Software der Haussteuerung auf dem Raspberry Pi.

Raspberry Pi Terrarium Umsetzung

Für die Umsetzung der einzelnen Teile gibt es bereits einige Artikel in diesem Blog. Das Vorgehen ist in den verlinkten Artikeln beschrieben.

  1. Kaufen und einrichten des Raspberry Pi (siehe oben).
  2. Anschließen aller Leuchtstoffröhren, Heizkabel, Strahler und Wärmeplatten an Funktsteckdosen.
  3. Sensoren verbinden.
  4. Haussterungssoftware einrichten (z.b. pimatic oder fhem).
  5. In der Einrichtungsphase alle Werte manuell überprüfen.

Kontrolle und Anpassung

Nach der erfolgreichen Installation und Einrichtung lassen sich alle Werte ablesen. Sind für Uhrzeiten oder Temperaturwerte Eingabefelder vorgesehen worden, dann können diese jederzeit manuell angepasst werden.

Der steinige Weg zu SSL Zertifikaten

Schon seit einiger Zeit ist die Absicherung von Internetverbindungen für Google ein Rankingfaktor bei Webseiten und Blogs. Somit ergab sich für mich auch die Notwendigkeit meine Portale entsprechend mit SSL Zertifikaten auszustatten. Ein langer, steiniger und teurer Weg der mit Hilfe von Let’s Encrypt etwas entspannter ist.

SSL Zertifikat kaufen vs. Let’s Encrypt

Grundsätzlich gibt es mehrere Stufen von SSL Zertifikaten. Die einfachte Stufe ist die eigene Generierung eines Zertifikats und dessen Bereitstellung (Self-signed Zertifikate). Nachteilig bei dieser Methode ist eindeutig die große rote Fehlermeldung des Browsers, dass dies kein vertrauenswürdiges Zertifikat ist. Die Methode ist somit für alles außer Testsysteme ungeeignet.

Die nächste Stufe ist ein Domain SSL Zertifikat. Dies wird über eine autorisierte Stelle ausgegeben und beinhaltet eine Prüfung ob der Antragsteller auch der Besitzer der Domain ist. Das reicht für eine normale Webseite bereits aus. Für besseren Schutz lassen sich auch der Inhaber (Organization SSL Zertifikat) und der Zertifikatsinhaber (Extended SSL Zertifikat) validieren. Letzteres ist für alle Unternehmen relevant die eine grüne Adressleiste (Name des Unternehmens im Browser) benötigen, also beispielsweise Banken oder Versicherungen.

Die Zertifikate reichen dabei je nach Anbieter zwischen 2€ pro Monat bis zu einigen hunderte Euro pro Jahr UND Domain! Bei vielen Domains kommen dabei recht hohe Summen zustande. SSL Zertifikate können daher gebündelt werden (Multidomain SSL Zertifikate), dies spart ein paar Euro. Bei vielen Subdomains besteht ebenfalls die Möglichkeit ein Wildcard SSL Zertifikat zu erstellen, dies beinhaltet dann alle Domain in der Form *.SPech.de.

Ein Zusammenschluss von vielen Unternehmen hat das Projekt Let’s Encrypt gestartet. Das hochgesteckte Ziel ist die Bereitstellung einer Zertifizierungsstelle mit vollständig kostenlosen und sicheren Zertifikaten und deren automatisierte Generierung. Bei den Zertifikaten handelt es sich um Domain und Multidomain SSL Zertifikaten!

Die Einrichtung

Grundsätzlich ist der Ablauf für die Beschaffung eines Zertifikats sehr übersichtlich. Zur Bestellung wird ein privater Schlüssel und ein Certificate Signing Request (CSR) erstellt. Der CSR beinhaltet neben einigen formalen Informationen auch die Domainnamen. Der Request ist dann an die Zertifizierungsstelle zu schicken. Nach der Validierung kommt dann ein Zertifikat (CRT) zurück welches zusammen mit dem privaten Schlüssel für den Webserver nutzbar ist.

Bei virtuellen oder root Servern mit SSH Zugriff und eigener Administration ist der Prozess eher trivial. Let’s Encrypt stellt dazu alle notwendigen Dokumente und Skripte zur Verfügung. Bei gehosteten Webseiten ist die Hürde hier deutlich höher. Eine Anleitung für meinen Provider Hosteurope hat mir sehr geholfen. Da sich das Verfahren hier bei jedem Anbieter (1&1, Strato, GoDaddy, …) unterscheidet gehe ich hier nur auf meine gefundenen Probleme und Hürden ein.

Die Validierung: Entweder lassen sich Domains über DNS Einträge oder (HTML) Dateien validieren. Im ersten Versuch hatte ich die DNS Variante probiert. Leider dauert die Replikation dieser TXT Einträge analog zu A-Records auch 24-48 Stunden. So lange wollte ich dann doch nicht warten. Bei der HTML Variante muss für JEDE! Domain eine eigene Datei in einem Unterverzeichnis abgelegt werden. Dies dauert extrem lange. Zusätzlich hatte ich einige Subdomains die nicht öffentlich zugänglich sind (.htaccess). Für diese Seiten musste ich also die Konfigurationen ebenfalls anpassen damit SSL dort auch funktioniert.

Mixed Contend: Meine Webseiten sind über viele Jahre gewachsen und teilweise aus älteren Systemen überführt worden. Oft schleichen sich dort feste Verweise in der Form http://www.spech.de/.../bild.jpg ein oder Links sind fix mit http erstellt. Dies führt im Browser zu einer Warnung, dass die Seite aufgrund unsicher eingebundener Elemente nicht den aktuellen Sicherheitsrichtlinien entspricht. Entsprechend müssen alle Verweise angepasst werden.

Umleitung: Am Schluss mussten alle Verweise auf die http Version mittels Weiterleitung auf die https Variante eingestellt werden. Neben automatischen Weiterleitungen im Webserver muss diese Einstellung auch in den Content Management Systemen erfolgen (WordPress, Drupal, …).

Lets’Encrypt Automatisierung für HostEurope

Es gibt für HostEurope mittlerweile einen etwas weniger steinigen Weg zusammen mit einem Raspberry Pi (oder anderen Linux Systemen).

Auf dem Raspberry Pi certbot installieren für jessie anhand der Anleitung. Danach die Skripte von hosteurope-letsencrypt konfigurieren und ausführen. Zum Abschluss die passenden Daten in KIS hochladen.

Terrarium Größe für Schlangen und Echsen

Einer der größten Streitpunkte unter Terrarianeren ist die Terrarium Größe. Es gibt hierzu auch viele unterschiedliche Ansichten und Grundlagen. In diesem Artikel stelle ich die wichtigsten Themen vor und beschreibe die unterschiedlichen Maße für diverse beliebte Echsen und Schlangen im Terrarium.

Das Terrarium

Zuerst einmal die genaue Frage was eigentlich so ein Terrarium ist? Weil hier die geballte Intelligenz des Internets schon fleißig war genehmige ich mir das Zitat aus der Wikipedia.

_Terrarien (von lateinisch terra „Land, Erde“) sind Behälter und Anlagen, die Terrarianer zur Haltung verschiedener Tiere und Pflanzen betreiben. Anders als bei Aquarien dominiert der Landanteil und/oder der Luftraum. Aquarien und Terrarien werden unter dem Oberbegriff Vivarien zusammengefasst. Terrarien bestehen meist aus Glas, Kunststoff oder Holz und sind an zumindest einer Seite einsehbar. Oft wird der Lebensraum der gepflegten Tiere oder Pflanzen im Terrarium auf kleinerem Raum nachgebildet. Der Terrarianer bemüht sich um angepasste Klimatisierung: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wasserwerte und Beleuchtung werden gesteuert, inklusive ihrer jahreszeitlichen und täglichen Schwankungen. (Quelle: Wikipedia – Terrarium)_

Damit ergibt sich die oben genannte Aussage das hier ein Ausschnitt aus dem Lebensraum der Tiere nachgebildet wird (oder besser werden sollte!). Stellt sich also die Frage wie man tausende von Quadratkilometern in ein Terrarium packt.

Zu groß gibt es nicht?

Grundsätzlich ist die Aussage, dass ein Terrarium nie zu groß sein kann erstmal korrekt. Diese muss aber für das artgerechte Halten der Tiere genauer betrachtet werden. Jedes Tier stellt diverse Anforderungen an sein Terrarium. Zum einen soll die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit passen zum anderen muss die Einrichtung möglichst nah an dem echten Lebensraum angelehnt sein. Ist das Terrarium also sehr groß dann muss auch eine enorme Technik verbaut werden um die klimatischen Anforderungen zu erfüllen. Je größer das Becken ist umso mehr muss auch die Einrichtung sinnvoll und ausgiebig platziert werden. Ein 10 Meter langes Becken für eine kleine Zwergbartagame macht wenig Sinn wenn dort nur ein Baumstamm drin liegt. Ein Terrarium ist damit also mindestens ein Kompromiss aus Größe, Technik und Einrichtung. Dennoch, je größer desto besser gilt!

Oft gibt es auch die Argumente, dass bestimmte Tiere in zu großen Terrarien schlecht fressen usw. Hier sollte zuerst einmal die Einrichtung geprüft werden. Wenn die Tiere wie auf dem Präsentierteller liegen in Ermangelung von Höhlen und Rückzugsorten stellt sich sicher kein Gefühl von Sicherheit ein!

Glücklicherweise lässt sich dies aber artgerecht in Einklang bringen.

Richtlinien zur Größe

Eine Angabe von Mindestmaßen bietet hierfür die _Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien_ vom 10. Januar 1997. Ebenfalls hilfreich sind die etwas größeren Werte der _Richtwerte zur erforderlichen Größe von Tiergehegen in Thüringen_ zur Erfüllung stets hoher Anforderungen an die Tierhaltung gemäß § 33 Abs. 3 Nr. 2 ThürNatG (Stand: 13.08.11). Beide Dokumente sind wirklich als absolute Mindestmaße zu verstehen. Die Dokumente sind keine gesetzlichen Vorgaben aber dienen allen staatlichen Institutionen und Tierärzten als Grundlage zur Bewertung von Terrarien. Unter Züchtern, Haltern und Experten sind die Angaben durchaus umstritten. Viele Empfehlungen sind zu klein für bestimmte Tierarten. Bei anderen ist der Multiplikator möglicherweise etwas unglücklich gewählt, so dass es mitunter zur „Explosion“ der Größe kommt.

Mittlerweile gibt es zusätzlich „Der Haustierberater„, das offizielle Portal des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Die Angaben orientieren sich dabei an den Mindestanforderungen und geben dabei aber den Hinweis auf Praxiserprobte Größen. Nach einem ersten Blick auf mir bekannte Echsen und Schlangen sind diese Werte an vielen Stellen durchaus geeignet und teilweise sogar recht großzügig bemessen. Zusätzlich erhält der Leser weitere Informationen über die Ersteinrichtung der Terrarien, Herkunft und Lebensweise, Haltung und Fütterung. Ein durchaus gutes Portal für einen ersten Überblick bevor weitere Literatur angeschafft wird.

Die richtige Größe

Wie oben beschrieben gibt es die perfekte Größe nicht. Es gibt nur artgerechte Terrarien und bewährte Größen. Diese möchte ich im Folgenden Anhand mehrere Quellen und in Relation zu den oben genannten Mindestmaßen vorstellen. Dabei beschränke ich mich auf eine Auswahl von oft gehaltenen Terrarientieren über die ich ebenfalls Kenntnisse verfüge bzw. intensive Recherche betrieben habe! Die Listen sind dabei aufgeteilt in Echsen und Schlangen und diese wiederum in diverse Gattungen und Arten.

Echsen

Die Berechnungen bei den Mindestanforderungen (siehe oben) an die Haltung von Echsen beziehen sich immer auf die Kopf-Rumpf-Länge der Tiere. Ich gehe hierbei immer von der durchschnittlichen Größe der Tiere aus (nach Angabe der Richtlinien)! Die Angabe in den Klammern geben die Anzahl der Tiere für die Größe an. Dies muss nicht zwangsläufig die ideale Zusammenstellung sein! Viele Echsen sind Einzelgänger oder werden besser in Gruppen wie 1,2 oder 1,3 gehalten!

Alle Werte sind immer als Mindestgröße zu verstehen sofern nicht anders angegeben!

Chinese Water Dragon
Chinese Water Dragon

Streifenköpfige Bartagame (Pogona vitticeps)

Grundlage: Sie erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 250 mm und eine Schwanzlänge bis etwa 300 mm. (Wikipedia – Streifenköpfige Bartagame)

Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni)

Grundlage: Die Zwergbartagame erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 15 cm. (Wikipedia – Zwergbartagame)

Leopardgecko (Eublepharis macularius)

Grundlage: Leopardgeckos werden zwischen 25 und 30 Zentimeter lang. (Wikipedia – Leopardgecko (Art))

  • Mindestanforderungen (1 – 2; Ø KRL: 0,13 m): 52 x 39 x 26
  • Richtlinien (1 – 2): Wie Mindestanforderungen
  • Lucky Reptile Steckbriefe (2): 80 x 40 x 40
  • Haustier-Berater (1 – 2): 80 x 40 x 50
  • Haustier-Berater (3 – 4): 100 x 50 x 50
  • Zoofachhandel (1 – 3): 100 x 50 x 50
  • Internet (3 – 4): 120 x 50 x 60 www.der-leopardgecko.de
  • Internet (3): 100 x 50 x 50 www.leopardgeckos.de
  • Buch (4 – 5): 120 x 60 x 60 Leopardgeckos von Karsten Grießhammer und Gunther Köhler

Blauzungenskink (Tiliqua scincoides)

Grundlage: Der Blauzungenskink wird zwischen 45 und 55 cm lang, wobei der Schwanz etwa 20 cm ausmacht. (Wikipedia – Gemeiner Blauzungenskink).

Einzelhaltung empfohlen!

  • Mindestanforderungen (1 – 2; Ø KRL: 0,33 m): 198 x 132 x 99
  • Richtlinien (1 – 2): Wie Mindestanforderungen aber Höhe 100 cm fest
  • Lucky Reptile Steckbriefe (Einzelhaltung): 120 x 80 x 60
  • Zoofachhandel (1): 150 x 60 x 60
  • Internet (1): 200 x 50 x 50 www.exotische-tiere.net
  • Internet (1): 200 x 50 x 50 www.haustierratgeber.de

Schlangen

Die Berechnungen bei den Mindestanforderungen (siehe oben) an die Haltung von Schlangen beziehen sich immer auf die Gesamtlänge der Tiere. Ich gehe hierbei immer von der durchschnittlichen Größe der Tiere aus (nach Angabe der Richtlinien)! Die Angabe in den Klammern geben die Anzahl der Tiere für die Größe an. Dies muss nicht zwangsläufig die ideale Zusammenstellung sein! Schlangen sind Einzelgänger oder werden besser in Gruppen wie 1,2 oder 1,3 gehalten!

Alle Werte sind immer als Mindestgröße zu verstehen sofern nicht anders angegeben!

Kornnatter (Pantherophis guttatus)

Grundlage: Mit einer typischen Körperlänge von 120 bis 150 cm zählt sie zu den mittelgroßen Arten innerhalb der Gattung der Amerikanischen Kletternattern (Pantherophis). (Wikipedia – Kornnatter)

  • Mindestanforderungen (1 – 2; Ø KL: 1,8 m): 180 x 90 x 180
  • Richtlinien (1 – 2): Wie Mindestanforderungen aber Höhe 180 cm fest
  • Lucky Reptile Steckbriefe (1 – 2): 150 x 60 x 120
  • Haustier-Berater (1 – 2): 130 x 70 x 130
  • Zoofachhandel (1 – 2): 120 x 60 x 120
  • Internet (1): 120 x 60 x 120 www.kornnatter.net
  • Internet (1): 120 x 80 x 80 www.terrariumtech.de
  • Buch (1 – 2): 60 x 60 x 80 Kornnattern von Wolfgang Schmidt
Kornnatter rot braun
Kornnatter rot braun

Königspython (Python regius)

Grundlage: Adulte Individuen haben meist Kopf-Rumpf-Längen von 0,8 bis 1,5 m und erreichen maximal etwa 2 m Gesamtlänge. (Wikipedia – Königspython)

Abgottschlange / Kaiserboa (Boa constrictor imperator)

Grundlage: Je nach Unterart bis 300 cm. (Wikipedia – Abgottschlange – Kaiserboa (Boa imperator)). Hier gehe ich einmal von den größten Tieren aus. Es gibt sehr viele Unterarten je nach Verbreitungsgebiet.

  • Mindestanforderungen (1 – 2; Ø KL: 3 m): 225 x 150 x 200 (Höhe fix bei 200 cm)
  • Richtlinien (1 – 2): Wie Mindestanforderungen
  • Lucky Reptile Steckbriefe (1 – 2): 200 x 80 x 150
  • Haustier-Berater (1 – 2): 250 x 100 x 200
  • Zoofachhandel (1 – 2): 200 x 80 x 150
  • Internet (1 – ?): 180 x 80 x 80 www.md-terraristik.de
  • Buch (1 – 2): 225 x 150 x 150 Boa Constrictor von Stefan Binder
  • Buch (1 – 2): Verweis auf die Mindestanforderungen mit Kommentaren zur Höhe – Boas und Pythons von Hermann und Erika Stöckl

Dschungel-Teppichpython (Morelia spilota cheynei)

Grundlage: Erwachsene Tiere haben eine Länge von 150 bis 210 cm. (Wikipedia – Morelia spilota cheynei)

  • Mindestanforderungen (1- 2; Annahme 180 cm): 135 x 90 x 180
  • Lucky Reptile Steckbriefe (1 – 2):  150 x 80 x 200 (Höhe fix bei 200 cm)
  • Zoofachhandel (1 – 2): 150 x 60 x 150
  • Internet (1): 120 x 80 x 120 www.terrariumtech.de
  • Internet (1 – x): 120 x 70 x 100 www.morelia-pythons.eu
  • Internet (x): Marc Mense – DER Morelia Experte in Deutschland – www.morelia-spilota.de
  • Buch (1 – 2): 120 x 120 x 130 oder 150 x 70 x 160 oder 200 x 80 x 130 Rautenpythons von Marc Mense

Quellen

Skink
Skink

Bildquelle: Pixabay.com

Bucket List mit Trello erstellen

Die Bucket List ist eine Liste mit Dingen, die man im Leben gerne machen möchte. Dabei ist es erst einmal völlig egal wie realistisch, umfangreich oder terminiert die einzelnen Einträge sind. Es wird erstmal erfasst was noch erlebt werden soll.

Mit der eigentlich als Projektmanagementsoftware definierten Webseite Trello lässt sich diese Liste hervorragend anlegen, pflegen und verwalten. Der Aufwand der Erstellung und Pflege ist in wenigen Minuten erledigt.

Trello

Das Prinzip von Trello ist extrem leicht zu verstehen. Auf der Webseite lassen sich beliebig viele Boards erstellen. In jedem Board gibt es eine beliebige Anzahl an Listen zwischen denen Karten hin und her geschoben werden können. Jede Karte hat im einfachsten Fall nur eine Überschrift, kann aber mit Beschreibung, Kommentaren und Bildern erweitert werden. Darüber hinaus hat Trello noch eine sehr umfangreiche Liste an zusätzlichen Features die aber nur bei Bedarf aktiv sind.

Ein einfaches Beispiel wäre eine kleine Aufgabenplanung. Dabei wird das Board „Aufgaben“ erstellen. In dem Board sind dann die Listen „Idee“, „In Arbeit“ und „Fertig“ anzulegen. Alle Aufgaben können direkt als einzelne Karten in der Liste „Idee“ erfasst werden. Sobald man die Idee umsetzen möchte schiebt man diese Karte einfach in die nächste Liste „In Arbeit“. Am Ende kann die Karte in „Fertig“ gezogen werden oder einfach per Mausklick archiviert werden.

Die Kategorien erstellen

Wie passt Trello nun mit der Bucket List zusammen? Die Bucket List wird zum Board. Auf Trello legen wir uns also direkt das Board „Bucket List“ an. Nun liegt es an dem persönlichen Geschmack welche Listen man möchte. Mein Vorschlag ist hier das folgende Layout.

  • Ziele
  • Ziele (kurzfristig)
  • In Planung
  • Umsetzung
  • Fertig

Natürlich können hier beliebigen Listen hinzugefügt oder gelöscht werden. Auch die Definition von kurzfristig ist individuell. Für mich ist dies das aktuelle Jahr. In dem aktuellen Fall könnte die Liste somit auch „Ziele 2018“ heißen.

Mit der Bucket List arbeiten

Ist das Board angelegt und alle Listen erstellt dann ist es Zeit für die Erstellung der Ziele.

Ziele eingeben

In der ersten Liste öffnet sich eine kleine Textbox mit einem Klick auf den Link „Eine Karte hinzufügen…“. Hier wird die Überschrift erfasst. Mit einem Klick auf Hinzufügen ist das Ziel auch schon erfasst. Sollen weitere Informationen für das Ziel hinzugefügt werden öffnet ein Klick auf die Überschrift die Karte in einem Dialog. In dem Dialog können dann Beschreibungen, Kommentare und Bilder (siehe unten) erfasst werden.

Ziele bearbeiten

Grundsätzlich sollte die Bucket List nicht jeden Tag oder jede Woche geöffnet werden. Wer viele Ziele im Leben definiert ist sonst schnell von der Menge frustriert. Sinnvoll ist es eher sich einmal im Monat einen Überblick zu verschaffen und Ziele zu organisieren. Dabei können Ziele die nicht mehr relevant sind über die Archivierung entfernt werden.

Die Erfassung von neuen Zielen kann jedoch immer erfolgen falls auf einer Webseite oder durch Freunde und Bekannte neue Ideen aufgetaucht sind. Die Listen leben von dem Inhalt!

Ziele umsetzen

Möchte man ein Ziel angehen wird die Karte mit der Maus in die nächste Liste „In Planung“ geschoben. Hier bietet es sich nun an alle relevanten Informationen für die Umsetzung zu erfassen. Entweder als Kommentar oder in der Beschreibung. Muss beispielsweise für eine Reise in neuer Reisepass besorgt werden oder muss für eine Weltreise die Route geplant werden?! Umfangreiche Ziele können natürlich auch in einem neuen Trello Board strukturiert werden. Nach der Umsetzung lassen sich die Ziele dann unter der Liste „Fertig“ für die Ewigkeit archivieren.

Schöne Bilder

Noch schöner werden die Karten mit Bilden. Auf Portalen wie pixabay.com gibt es sogar kostenfreie Bilder zur freien Verwendung. Einfach das Bild herunterladen und in Trello hochladen. Wer kostenfreie Bilder benutzt darf dort auch gerne Spenden („Ways to give“) für einen Kaffee hinterlassen.