Retrogaming mit RecalboxOS

Retrogaming mit RecalboxOS und Raspberry Pi 3

Die aktuelle Version von recalboxOS 4 unterstützt jetzt auch den Raspberry Pi 3 Model B. Es ist somit an der Zeit die Kombination auszuprobieren. Ein Selbstexperiment zum Spiele aller alten Konsolenspiele. Vorab  gesagt: Die Installation ist sehr einfach und kommt fast ohne Konfigurationen aus. Mit wenigen Klicks lassen sich außerdem alle alten Klassiker auf einem großen Fernseher spielen. Mit mehreren Kontrollern ist auch ein gemeinsames Spielvergnügen möglich!

Einkaufen und Einführung

Alle Artikel meiner Einkaufsliste für den Raspberry Pi 3 wandern in den Einkaufswagen. Dank der Prime Mitgliedschaft bei einem großen Versandunternehmen lässt sich dies auch mit einem Tag Wartezeit umsetzen.

Was aber bietet recalbox eigentlich? Ähnlich wie das RetroPie Project ermöglicht das recalboxOS das Spielen von alten Games mittels Emulator. Dabei liegt der Vorteil gegenüber RetroPie in der Idee, wenig oder keine Konfiguration durchführen zu müssen. Recalbox soll Out-of-the-Box laufen. Support gibt es hier für Atari 2600, Atari 7800, NES, Game Boy, Game Boy color, Game Boy Advance, Super Nintendo, Master System, Megadrive (Genesis), NeoGeo, NeoGeo Pocket, FBA (subset), Playstation, ScummVM, VirtualBoy, …
Genug Spielesysteme also um einige Monate im Haus zu verbringen, sofern man das möchte!

Die aktuelle Version 4 ist auf der GitHub Projektseite verfügbar.

Installation von recalboxOS

Die Installation ist unglaublich leicht.
Mit Hilfe des Tools https://www.sdcard.org/downloads/formatter_4/ ist die SD Karte mit FAT32 zu formatieren (Optionen Auto Adjust aktivieren!).
Danach das aktuelle Release von Recalbox runterladen und den Inhalt der ZIP Datei auf die SD Karte kopieren.
Den Raspberry Pi auspacken, zusammenstecken (HDMI Kabel, Strom, Controller und optional eine Tastatur).
Nach dem hochfahren installiert sich das System selber!

Die Konfiguration funktionierte mit meinem X-Box 360 Controller automatisch. Über das Menü können die Tasten beliebig belegt werden. Im Bereich Netzwerkeinstellungen lässt sich das W-LAN aktivieren. Hier ist die Tastatur als Eingabemedium für die SSID und das Passwort hilfreich.

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